Das Orchestre Philharmonique du Luxembourg (OPL) verkörpert als Orchester des Großherzogtums einen sehr lebendigen Teil der kulturellen Tradition seines Landes. Schon seit seinen glanzvollen Anfängen 1933 bei Radio Luxemburg (RTL) ist das 1996 in staatliche Trägerschaft übernommene Orchester europaweit präsent. Seit der Eröffnung der Philharmonie Luxembourg 2005 ist das OPL in einem der herausragenden Konzerthäuser Europas beheimatet.
Die von den größten Orchestern, Dirigenten und Solisten der Welt geschätzte Akustik seiner Residenz, die lange Verbundenheit mit Häusern wie der Salle Pleyel Paris und dem Concertgebouw Amsterdam sowie mit Festivals wie Musica Strasbourg und Ars Musica Brüssel, vor allem aber die detailgenaue Musikalität seines Chefdirigenten Emmanuel Krivine sowie die intensive Zusammenarbeit mit herausragenden Musikerpersönlichkeiten wie Evgeny Kissin, Julia Fischer, Jean-Yves Thibaudet u.v.a. haben zum Ruf einer besonders eleganten Klangkultur des OPL beigetragen. Das bezeugt nicht zuletzt die beeindruckende Liste der Auszeichnungen für die rund 20 allein im Lauf der letzten fünf Jahre erschienenen CDs (Grand Prix Charles Cros, Victoires de la musique classique, Orphée d’Or de l’Académie du Disque Lyrique, Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Télérama ffff, Pizzicato Excellentia, IRR Outstanding, BBC Music Choice sowie mehrfach Diapason d’Or, Choc du Monde de la Musique, Pizzicato Supersonic, Classica R10 u.v.a.)
Mittlerweile in seiner fünften Saison als sechster Directeur Musical (nach Henri Pensis, Louis de Froment, Leopold Hager, David Shallon und Bramwell Tovey), prägt Emmanuel Krivine das OPL mit «seiner subtilen Meisterschaft der Farben, seiner geschmeidigen Phrasierung und seiner besonderen Liebe zum sinnlichen französischen Repertoire, dessen verführerische Kraft sich das Orchestre Philharmonique du Luxembourg ganz zu eigen gemacht hat» (Le Monde). Dass die Presse im OPL «ein klares und elegantes Orchester mit einer schönen Palette an Farben» (Le Figaro) sieht, liegt aber über den Zugang zum großen romantischen und klassischen Repertoire hinaus auch an der intensiven Auseinandersetzung mit Musik von Komponisten wie Iannis Xenakis (Gesamteinspielung der Orchesterwerke), Ivo Malec, Hugues Dufourt, Toshio Hosokawa, Klaus Huber, Bernd Alois Zimmermann, Helmut Lachenmann, Georges Lentz, Philippe Gaubert, Gabriel Pierné, Arthur Honegger u.v.a. Auch regelmäßige Opernproduktionen am Grand Théâtre de Luxembourg, Filmkonzerte wie «Live Cinema» mit der Cinémathèque de la Ville de Luxembourg, «Pops at the Phil» mit Stars wie Dionne Warwick, Maurane oder Angélique Kidjo, Open-Air-Auftritte mit Jazzgruppen und Rockbands bei der Fête de la Musique u.v.a. zeigen die Vielseitigkeit des OPL. Zu den musikalischen Partnern in der Saison 2011/12 zählen u.a. die Solisten Ian Bostridge, Julia Fischer, David Fray, Robert Levin, Camilla Nylund, Maria João Pires, Jean-Guihen Queyras, Francesco Tristano und Thomas Zehetmair sowie die Dirigenten Ji?í B?lohlávek, Sir Andrew Davis, Lawrence Foster, Rafael Frühbeck de Burgos, Heinz Holliger, Peter Rundel, Vassily Sinaisky und Gast Waltzing.






















