
Alba Ventura piano
Johannes Brahms: Sechs Klavierstücke op. 118
Aleksandr Scriabine: Douze Études op. 8 N° 2–5, N° 12
Sergueï Prokofiev: Sonate pour piano N° 6 en la majeur (A-Dur) op. 82
ECHO – European Concert Hall Organisation
With the support of the European Commission
Programme Culture 2000
Kulturpass, bienvenue!
Im Rahmen der renommierten ECHO-Konzertreihe «Rising stars», die gemeinsam von den 19 führenden Konzerthäusern Europas ausgerichtet wird, legt Ihnen diesmal L’Auditori Barcelona die 1978 in der katalonischen Metropole geborene Pianistin Alba Ventura ans Herz. Vladimir Ashkenazy, der die bemerkenswerte Schülerin von Alicia de Larrocha in Berlin gehört hatte, setzte sich 1993 dafür ein, dass sie ihre Studien in London bei Irina Zaritskaya vervollständigen konnte. Ihr Solorécital am 13. April in der Philharmonie beginnt sie mit den Sechs Klavierstücken op. 118, die mit vier Intermezzi, der energischen Ballade g-moll und der langsamen Romanze zu den Höhepunkten des Spätwerks von Johannes Brahms gehören. Es folgen vier der wenige Monate später entstandenen Etüden op. 8 (1894–1895) des 23-jährigen Alexander Scriabin – darunter die leidenschaftliche Etüde N° 12 dis-moll «Patetico», die durch Chopins «Revolutionsetüde» op. 10 N° 12 inspiriert worden war. Den Abschluss des pianistisch höchst anspruchsvollen Klavierabends macht Prokofjews Sonate N°6 op. 82 von 1939/1940, eine seiner drei während des Zweiten Weltkriegs komponierten Sonaten. Unter anderem durch die Lektüre von Romain Rolland war der 1891 geborene russische Komponist und Pianist zu einer «großen Musik» angeregt worden, in der «Idee und technische Verwirklichung dem Schwung unserer Zeit entsprechen».