
Salif Keita vocals
Prince calabash
Souleymane Doumbia percussion
Mamadou Kone percussion
Harouna Samake kamale n’goni
Djessou Kante guitar
Ousmane Kouyaté guitar
Seydou Tamba bass
Aminata Dante backing vocals
Bah Kouyaté Koné backing vocals
Hawa Sissoko dance
Salif Keita, 1949 in Djoliba/Mali geboren, zählt zu den großen Stimmen der afrikanischen Popmusik. Als Nachfahre des Königs Sundiata Keita, der im 13. Jahrhundert das muslimische Mali-Reich begründet hatte, das vom Atlantik bis an die Grenze des heutigen Nigeria reichte, wurde er – auf dem Umweg über eine wahrhaft internationale Karriere – zu einer Symbolfigur eines modernen, doch auf seine Wurzeln stolzen Afrika. Nach seinen vielgerühmten Veröffentlichungen «Moffou» (2002) und «M’Bemba» (2005) entstand sein neues Album «La Différence» mit Aufnahmen in Paris, Bamako, Djoliba, Los Angeles und Beirut. Seine Musik ist ein bewegendes Plädoyer für einen bewussten Umgang mit der Umwelt (Ekolo d’Amour), für den Schutz des bedrohten Niger-Flusses, an dessen Ufern er aufwuchs (San Ka Na), und vor allem für Offenheit und Toleranz: «Ich bin ein Schwarzer, meine Haut ist weiß, und ich liebe das», singt der in seiner Kindheit als Albino verfolgte Singer/Songwriter, «denn es ist das Anderssein [la différence] / ich bin ein Weißer, und mein Blut ist schwarz, und ich liebe das, denn es ist das Anderssein, das schön ist.» Einer der großen musikalischen Botschafter Afrikas auf der Höhe seiner Kunst.
Dieses Konzert ist Teil der Aboreihe
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