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Gustavo Gimeno, Chefdirigent

Seit 2015 ist Gustavo Gimeno Chefdirigent des OPL. Er leitet den Klangkörper in vielfältigen Konzertformaten in Luxemburg und tritt mit ihm in zahlreichen der wichtigsten Säle Europas auf. Mit Konzerten in Deutschland, Frankreich, Schweden und erstmals Südamerika knüpft er an die erfolgreichen Tourneen der vergangenen Spielzeiten an. Zu den Höhepunkten der Saison zählen Mahlers Dritte Symphonie und die Uraufführung von Francisco Colls Violinkonzert mit Patricia Kopatchinskaja. Zusammen mit dem Label Pentatone wird die 2017 begonnene Aufnahmeserie mit dem OPL fortgesetzt.

Darüber hinaus ist Gimeno welt-weit gefragter Gastdirigent. Er leitet 2019/20 u. a. das Royal Concertgebouw Orchestra, National Symphony Orchestra Washington, Cincinnati Symphony Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, Orchestra Sinfonica Nazionale Rai Torino, die Münchner Philharmoniker sowie das Orchestra of the Eighteenth Century. Sein Operndebüt gab Gimeno 2015 mit Bellinis Norma in Valencia. Im Grand Théâtre in Luxemburg dirigierte er bislang Verdis Simon Boccanegra und Mozarts Don Giovanni und wird dort in der aktuellen Spielzeit auch Verdis Macbeth leiten. Darüber hinaus gibt er im Januar 2020 mit Aida seinen Einstand am Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Im Februar 2018 gab er sein Debüt beim Toronto Symphony Orchestra und wurde im September desselben Jahres zum zukünftigen Chefdirigenten des Orchesters ernannt. Als elfter Chefdirigent des TSO tritt er seine vorerst auf fünf Jahre ausgelegte Amtszeit mit Beginn der Spielzeit 2020/21 an. Geboren in Valencia, begann Gustavo Gimeno seine internationale Dirigentenkarriere 2012 – zu dieser Zeit Mitglied des Royal Concertgebouw Orchestra – als Assistent von Mariss Jansons. Maßgebliche Erfahrungen sammelte er zudem als Assistent von Bernard Haitink und Claudio Abbado, der ihn als Mentor intensiv förderte und in vielerlei Hinsicht prägte.

 
photo: Marco Borggreve photo: Marco Borggreve