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Thierry Gavard

Kontrabass

Kein Geburtsdatum aus Altersgründen. Geboren in Verdun, Frankreich, was schon mal kein guter Anfang war. Nach einem von Mühen geprägten und gescheiterten Klavierstudium landete er als Barpianist an der Côte d’Azur und fand endlich zum Instrument, das ihm entsprach: dem Kontrabass, bei dem nur vier bis fünf Saiten zu zähmen sind. Studium in Nancy, dann in Paris. Hatte die Chance, seine Karriere in einem Orchester zu beginnen, im Operngraben, mit Dirigenten wie Jésus Etchéverry, Georges Sébastian, Nello Santi, Jean Périsson, Reinhard Peters, Bruno Bartoletti, welche die Größten, aber nicht unbedingt die Bekanntesten sind. 1981 stieg er zum 2. Solisten in der Opéra de Nancy auf und wurde 1984 von Leopold Hager und Louis de Froment als 1. Solist in das RTL-Symphonieorchester, das spätere OPL, berufen. Konzertierte regelmäßig als 1. Solist in den Orchestern u.a. von Metz, Straßburg, Nancy, Antwerpen, im Orchestre philharmonique de Radio France und im Orchestre national de Lyon, wo er sich mit dem Stil Ton Koopmans vertraut machte. Gründete mit einigen Freunden des OPL das Kontrabassquartett und das Ensemble BassPanic, das sich klassischen Stücken des Jazz, der lateinamerikanischen, italienischen und der Roma-Musik widmet. Hat in vielen luxemburgischen Schulen Schüler aktiv in Aufführungen teilnehmen lassen, im Erzählkonzert Chatons sous la pluie von Jean-Luc Girard mit vier Kontrabassisten, Kinderchor und zum Mitmachen. Tritt für die Stiftung EME in Luxemburg auf. Spielt auf einem Krattenmacher-Instrument.

Photo: Eric Chenal Photo: Eric Chenal