Seit nunmehr 90 Jahren schöpft das Luxembourg Philharmonic aus seiner tiefen Verwurzelung die Kraft, seine eigene Zukunft zu gestalten.
Das Luxembourg Philharmonic wurde 1933 im Kontext der Sendetätigkeit von Radio Luxembourg (RTL) gegründet, wird seit 1996 von der öffentlichen Hand getragen und hat seit 2005 sein Domizil in der Philharmonie Luxembourg, mit der es seit 2012 eine Organisationseinheit bildet. Mit seinen 99 Musikerinnen und Musikern aus mehr als 20 Nationen hat das Luxembourg Philharmonic in der fast hundertjährigen Zeit seines Bestehens einen spezifischen Orchesterklang ausgebildet, der die geistige Offenheit des Großherzogtums und dessen Schlüsselrolle bei der europäischen Integration widerspiegelt. Das Orchester wurde von seinen Chefdirigenten Henri Pensis, Carl Melles, Louis de Froment, Leopold Hager (seit 2021 Ehrendirigent), David Shallon, Bramwell Tovey, Emmanuel Krivine und Gustavo Gimeno geprägt. Ab 2026/27 wird Martin Rajna das Orchester leiten.
Das Luxembourg Philharmonic wird vom Großherzogtum subventioniert und finanziell von der Stadt Luxemburg unterstützt. Sponsoren sind Cargolux, Bertelsmann, BGL BNP Paribas und Mercedes-Benz. Dem Orchester steht dank des Engagements von BGL BNP Paribas das von Matteo Goffriller (1659–1742) gefertigte Violoncello «Le Luxembourgeois» zur Verfügung. Seit der Saison 2022/23 stellt die Rosemarie und Hartmut Schwiering Stiftung dem Orchester großzügigerweise je eine Violine von Giuseppe Guarneri filius Andreae (1711) und von Gennaro Gagliano (1750) zur Verfügung.
Die umfangreiche Diskografie des Orchesters umfasst zehn Alben für Pentatone und vier für harmonia mundi France, von denen das jüngste die Ein Deutsches Requiem von Brahms.
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